Initiativen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden Pforzheim
 

Aktuelles aus der ACG Pforzheim



Es gibt sie, die kleinen Momente im Alltag, die uns aufatmen lassen, die den Tag heller machen, die uns stärken und Mut machen. Wir tragen sie zusammen im Advent. Nicht, um irgendetwas zu übertünchen oder kleinzureden, was da ist und uns das Leben schwer macht, sondern um ein Gegengewicht zu setzen und nicht zu vergessen wieviel Kraft, Ermutigung und Schönheit diese Schöpfung Gottes für uns bereithält.

Senden Sie uns gerne zur Veröffentlichung, was in dieser Zeit das Leben heller macht.

Das kann ein Wort, ein Satz, eine Begebenheit, eine Erkenntnis, eine Geschichte, ein Witz, ein Gedicht, eine Zeichnung, ein Bild, ein kurzer Film (bis 1 Minute) u.v.m. sein. Wichtig ist, dass Sie die Rechte an dem Material haben, uns also keine Texte, Bilder, Filme etc. von anderen zusenden.

Und so geht’s: Senden Sie per WhatsApp an 0178/8115455 oder an fsj( a t )kja-pforzheim.de. Texte können Sie auch direkt in die Kommentarliste auf www.damitshellerwird-pf.de schreiben.

Das Kleingedruckte ist auch wichtig:

  • Indem Sie uns eine Nachricht/Bild/Film senden, stimmen Sie zu, dass dieses Material auf der Seite www.damitshellerwird-pf.de veröffentlicht werden darf. Alle weiteren Daten, die wir von Ihnen erhalten, werden außerhalb des Aktionszeitraumes (1. bis 31. Dezember 2020) nicht gespeichert und insgesamt nicht für andere Zwecke verarbeitet.
  • Wir veröffentlichen ihren Namen nicht, es sei denn, Sie wünschen eine Veröffentlichung ihres Namens. Wenn Sie auf der Seite www.damitshellerwird-pf.de bei der Verfassung eines Kommentars aufgefordert werden, ihren Namen einzutragen, müssen Sie nicht ihren echten Namen angeben, wenn Sie nicht wollen.
  • Sollten Beiträge bei uns eingehen, die nicht der Intention dieser Aktion entsprechen oder bei denen unklar ist, ob Urheberrechte missachtet wurden, behalten wir uns vor, diese nicht zu veröffentlichen.

Ökumenische Citykirche und Katholisches Jugendbüro Pforzheim


„Ein bisschen Frieden“ – Advent in der Schloßkirche

Freitag, 4. Dezember bis Samstag 12. Dezember 2020, 16-19 Uhr

In diesem Jahr ist der Advent in der Schloßkirche ein spiritueller Erlebnisraum. Die Ökumenische Citykirche lädt ein, in diesen unsicheren Zeiten die eigene innere Ruhe zu finden. Freuen Sie sich auf ein meditatives Labyrinth, auf Stilleübungen, auf Werke von Schüler*innen aus der Goldschmiedeschule u.v.m.

An den Öffnungstagen ist die Kirche zwischen 16-19 Uhr zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eventuell müssen Sie sich einen Moment gedulden. Der Eintritt ist frei.

Aktuell: www.oekumenische-citykirche-pforzheim.de


Ökumenisches Hausgebet im Advent 7. Dezember 2020

Kind oder König

Die christlichen Kirchen in Baden-Württemberg laden am Montag 7. Dezember 2020 um 19.30 Uhr mit Glockengeläut zum Ökumenischen Hausgebet im Advent ein. Für viele ist das Hausgebet zu einer guten Gewohnheit in den Tagen vor Weihnachten geworden. Auch in diesem außergewöhnlichen Jahr wollen wir miteinander feiern – unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Coronaverordnung.

Wenn möglich, laden Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte dazu ein, um gemeinsam zu feiern!

Ein adventlich geschmückter Raum und die Bereitschaft einer Person, das Hausgebet zu leiten, sind gute Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammensein.

Dieses Heft, das für alle bereit liegen sollte, ist ein Vorschlag zur Gestaltung des Hausgebets. Die Lesungen werden nach Absprache auf möglichst viele Mitfeiernde verteilt. Die Lieder können gemeinsam gelesen oder, wenn erlaubt, gesungen und mit Musikinstrumenten begleitet werden.

Das Faltblatt bietet auch Anregungen für andere adventliche Andachten und Gottesdienste.


Offene Nachmittage dieses Jahr „anders“

Corona bedingt können die Offenen Nachmittage nicht in gewohnter Weise mit ausführlicher Bewirtung stattfinden. Die veranstaltenden Gemeinden werden das Essen den Kommenden „to go“ mitgeben – verpackt in einem Behälter oder als Lunch- und Vesperpaket (je nach Uhrzeit und Ort).

Am 1. Adventssonntag 29.11.2020 lädt die Caritas Pforzheim zum Start dieser wichtigen Aktion zu einer warmen Mahlzeit als Essensmitnahme am Bernhardushaus in der Barfüssergasse von 12 bis 14 Uhr ein. Leider wird es dieses Jahr kein gemütliches Beisammensein geben durch die Umstände.

Damit beginnt die Reihe der offenen Angebote für Bedürftige, sozial schwache und einsame Menschen im Winterhalbjahr 2020 /2021, die seit vielen Jahren von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden (ACG) organisiert und mit zahlreichen Pfarreien durchgeführt wird.

Vom  29. November 2020 bis 21.März 2021 wechseln sich die christlichen Gemeinden in Pforzheim als Veranstalter und Gastgeber ab – diesmal in reduziertem Umfang wegen der Corona-Pandemie.

„Es haben sich trotz der Einschränkungen auch diesmal wieder viele Gemeinden bereit erklärt, diese Offenen Mittage auszurichten – zwar anders, aber voller Engagement und Ideenvielfalt im Blick auf die Einladung“ –  freut sich Pfarrer Thomas Müller, derzeit Vorsitzender der ACG Pforzheim. 

Das Informationsblatt  mit den genauen Terminen und Veranstaltungsorten wird am kommenden Sonntag und an den weiteren Sonntagen verteilt, kann aber auch hier oder in der Suppenküche abgeholt werden. Die Essensausgaben werden dann am 3. Advent  von der St. Franziskus Gemeinde in der Erbprinzenstr.30, Forum 1 fortgesetzt.


Ökumenischer Gottesdienst in der Herz–Jesu–Kirche anlässlich 50 Jahre Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden in Pforzheim

Bild: Claudia Becker
Bild: Rolf Constantin

Mit einem Memento für den plötzlich verstorbenen Stadtrat Ralf Fuhrmann, der sich auch kirchlich stark engagierte, begann der „Ökumenische Gottesdienst“ anlässlich 50 Jahre Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden in Pforzheim in der Herz–Jesu–Kirche. Einander fragen, miteinander reden, sich begegnen, aufeinander zugehen und Probleme in unserer Stadt gemeinsam angehen. Diese Gedanken stellte der stellvertretende Dekan und Leiter der Seelsorgeeinheit Pforzheim Pfarrer Georg Lichtenberger mit dem Dank für 50 Jahre einer konfessionsübergreifenden Gemeinschaft, die manches bewegen konnte, an den Anfang des Gottesdienstes.

Gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Susanne Bräutigam und dem evangelisch-methodistischen Pastor Hans Martin Renno führten Sie durch den Gottesdienst. Von der Empore aus brachten sich Bettina und Tobias Gfell mit passenden Liedern ein, die Mathias Kohlmann an der Orgel begleitete.  Unter anderem mit einer Liedstrophe „Zweige wachsen viele aus einem Stamm“, die sinnbildlich für die Gemeinschaft stehen konnte. Schritte aufeinander zu hat es innerhalb der Konfessionen und Gemeinschaften in den letzten 50 Jahren viele gegeben, kam immer wieder zur Sprache.

In einem Dialog gab das Gründungsmitglied im ersten Vorstand Rolf Constantin, damals zusammen   mit dem evangelischen Dekan Wilhelm Hertenstein und Pastor Werner Deiß von der evangelisch -methodistischen Kirche mit Pfarrer Georg Lichtenberger einen geschichtlichen Rückblick. Es kam dabei die ökumenische Aufbruchstimmung vor 50 Jahren genauso ins Gespräch wie die vielfältigen Aufgaben, die gemeinsam mit 30 Gemeinden und Gemeinschaften angepackt wurden. Von der Telefonseelsorge rund um die Uhr über die warme Stube für die Nichtsesshaften in den Wintermonaten aus der sich die Vesperkirche entwickelte in den einzelnen Gemeindehäusern bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und der Sorge um 10.000 Gastarbeiter, die noch keine Anlaufstellen in der Stadt hatten. Das Miteinander in der jährlichen Begegnung Stadt – Kirche in Hohenwart zu aktuellen Problemen kam auch nicht zu kurz.

Vieles was entstand, war dabei Neuland und beispielgebend für andere Städte in Baden–Württemberg. Die Kollekte am Schluss der Begegnung war zugunsten der Vesperkirche, die es in veränderter Form auch Anfang 2021 gibt.

Der augenblickliche Vorstand der Gemeinschaft besteht aus Pfarrer Thomas Müller, Christuskirche, dem Dekanatspastoralreferenten Tobias Gfell, der auch anhand von Zeitungsartikeln und Bildmaterial Collagen erstellte, die den Rückblick anschaulich verdeutlichten und von der evangelisch-methodistischen Kirche Pastor Hans Martin Renno. Im Beirat sind Pfarrerin Susanne Bräutigam, evangelische Hoffnungsgemeinde und Pfarrer Georg Lichtenberger, katholische Seelsorgeeinheit Pforzheim.

co

Beitrag des Gründungsmitglieds Rolf Constantin im Jubiläumsgottesdienst am 19. Nov. 2020 in der Herz Jesu Kirche


50 Jahre ACG Pforzheim – Ökumenisch zum Frieden

Vor 50 Jahren bildete sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden und Gemeinschaften – ACG – in der Stadt und konnte seither eine Menge bewegen und viel Gutes bewirken

Pforzheim zählte bereits vor 50 Jahren eine bunte Vielfalt an christlichen Kirchen und Gemeinden. Durch eine Aufbruchstimmung, zueinander zu finden und Vorurteile abzubauen, begannen evangelische und katholische Christen der Nachbargemeinden Ende der 60 er Jahre Kontakt zueinander aufzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Daraus entwickelte sich in der Folgezeit als eine der ersten in Baden – Württemberg die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden. Es sollte eine Plattform für alle evangelischen und katholischen Gemeinden sowie christlichen Gemeinschaften entstehen. Miteinander wollten die Mitglieder sich besser kennenlernen und sich für christliche Werte in der Stadt einsetzen.

So entstand die Telefonseelsorge für Menschen, die in ihren Notsituationen Ansprechpartner suchten. In der Folgezeit entwickelte sich daraus die Telefonseelsorge Nordschwarzwald. Daneben organisierten die Gemeinden im Winterhalbjahr an Sonn - und an Feiertagen die Betreuung der Nichtsesshaften in ihren Gemeindehäusern, was diese dankbar annahmen. Daraus entwickelte sich später die Vesperkirche, bei der auch hier Pforzheim eine Vorreiterrolle im Land übernahm. Mit dem Wort zum Sonntag in der Presse wollte man sich auch öffentlich zu Wort melden. Bibelwochen und die Gebetswoche vor Pfingsten entstanden. Der Kanzelaustausch sorgte für eine weitere Belebung untereinander. Auf ökumenischer Basis bildete sich als eine der ersten Beratungsstellen in Baden – Württemberg die heutige Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, die Religionspädagogische Medienstelle im Melanchthon-Haus, die den Pädagogen aller Konfessionen zur Verfügung steht, das gemeinsam getragene Frauenhaus sowie die religionspädagogischen Jahrestagungen. Es ging auch um Themen wie die Bewahrung der Schöpfung, um Gerechtigkeit und Frieden. Die Lange Nacht der Kirchen mit ihren unterschiedlichen Angeboten entstand und die Begegnung Stadt – Kirche, die jährlich in der Begegnungsstätte in Hohenwart angesiedelt ist. Drei Vertreter der ACG waren auch am Aufbau der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden – Württemberg eingebunden. Recht schnell ist vor 50 Jahren die Gemeinschaft auf 30 Kirchen und Gemeinschaften angewachsen. Heute gehören ihr, teilweise mit Gaststatus, 36 an.

Was den Dialog anging, übernahm die Jugend zu Beginn der 60 er Jahre die Vorreiterrolle, ehe sich ein ökumenischer Arbeitskreis bildete, der weitere Impulse setzte, die zur ACG führten. Zuvor trafen sich 1969 40 evangelische und katholische Geistliche, um sich zur Seelsorge für Menschen in konfessionsverschiedenen Ehen auszutauschen. Bei den unterschiedlichen evangelisch – katholischen Aktionen und Begegnungen erfolgte nur sporadisch ein Einbeziehen der freikirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften. Daher kam es im Frühjahr 1970 zu einem Gespräch auf Stadtebene mit diesen. Dabei war allen Beteiligten klar, dass ein verantwortliches gemeinsames Handeln in vielen Bereichen gerade auch auf caritativem Gebiet das Leben in der Stadt nur bereichern kann und so kam es im Juli 1970 zur Gründung der ACG, die heute aus der Stadt nicht mehr wegzudenken ist. Bei einem kürzlich geführten Gespräch mit Muslimen wollten auch diese wissen, wie die ACG entstanden ist und sich Anregungen holen, wie auch die Muslime in Pforzheim sich vernetzen können.

50 Jahre ACG – Ökumenisch zum Frieden – lautet daher die Überschrift eines Gottesdienstes am Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr in der Herz Jesu Kirche (Jörg-Ratgeb-Straße). Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung über pastoralreferent( a t )dekant-pforzheim.de dringend erforderlich.

rolf constantin



Aufruf zum Gebet in der Zeit der Corona-Krise

Zurzeit können aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr und der rapiden Verbreitung des „Corona-Virus“ keine Gottesdienste in unseren Kirchen stattfinden. Deswegen suchen wir nach anderen Formen, unseren Glauben miteinander zu leben und rufen alle Christ*innen in unserer Stadt ab Mittwoch, 25. März zum gemeinsamen Hausgebet auf:

  • Dazu laden jeden Abend um 19.30 Uhr unsere Kirchenglocken ein.
  • Zu Beginn wird eine Kerze entzündet.
  • Ein persönliches Gebet oder ein tagesaktuelles Gebet wird gesprochen, welches online (z. B. www.ekiba.de) zur Verfügung steht.
  • Hilfe für das Gebet in der Hausgemeinschaft, oder auch alleine, bieten auch unsere Gebet- und Gesangbücher in den verschiedenen Gemeinden der ACG.
    Zum Beispiel im Evangelischen Gesangbuch empfehlen wir besonders die Gebete unter der Nummer 861.2 bis 863.
    Im Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche die Nummern 739-768.
    Im katholischen Gotteslob die Gebete unter der Nummer 17 und die Andacht „Kreuz und Leiden“ unter der Nr. 675.
  • Als Schriftlesungen aus der Bibel schlagen wir die Texte entsprechend dem ökumenischen Bibelleseplan vor, der in einigen Kirchen ausliegt, oder auch online (https://www.bibelwerk.de/verein/was-wir-bieten/oekumene/) zur Verfügung steht. In den Herrnhuter Losungen finden sich diese Texte unter „Bl“.
  • Als fester Bestandteil wird das Gebet des Herrn, das „Vater unser“ gesprochen.

Ansonsten sind viele unserer Kirchen zum persönlichen Gebet tagsüber geöffnet.

Unsere Seelsorger*innen stehen Ihnen gerne per Telefon, über E-Mail oder nach persönlicher Vereinbarung zur Verfügung.

Wenden Sie sich bitte an unsere Pfarrbüros, wenn Sie Hilfen beim Einkauf oder sonstigen wichtigen Erledigungen brauchen – und melden Sie sich, wenn Sie in dieser Zeit anderen helfen können oder wollen.

Im Gebet und in der Hilfe für andere können wir in dieser Zeit unser Christsein miteinander leben. Bleiben wir so als Christ*innen in unserer Stadt miteinander in Verbindung!